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Leitungsteams der Pastoralen Räume kommen mit Bistumsleitung zusammen :Austausch zu Rollen und Aufgaben in verschiedenen Handlungsfeldern 

Die Leitungsteams in den Pastoralen Räumen haben sich zum Austausch mit der Bistumsleitung getroffen.
Mechthild Schabo und Benedikt Achtermann stellen die Überarbeitung des Statuts für den Pastoralen Raum vor
Datum:
2. Apr. 2025
Von:
Judith Rupp

Trier – Mit ihren Rollen und Aufgaben in den verschiedenen Handlungsfelder haben sich die Mitglieder der Leitungsteams beim halbjährlich stattfindenden Austausch mit der Bistumsleitung und den Bereichsleitungen im Bischöflichen Generalvikariat Trier am 27. März befasst. 

Dieser Themenschwerpunkt hing unter anderem mit der regelhaft vorgesehenen Überarbeitung des Statuts für die Pastoralen Räume zusammen, die Mechthild Schabo, Bereichsleiterin Seelsorge und Kirchenentwicklung im BGV, mit Benedikt Achtermann, Mitglied im Leitungsteam des PastR Saarlouis, vorstellte. Das Kirchenvermögensverwaltungsgesetz (KVVG) wird derzeit ebenfalls überarbeitet, wozu die Leitungsteam-Mitglieder einen Einblick erhielten. Die künftige Gremienordnung für den Rat des Pastoralen Raums sowie die neue Immobilienstrategie des Bistums waren weitere Schwerpunkte der Befassung.  

Zu verschiedenen Themen gab es Gruppenarbeit

Um die Kommunikation zwischen den Leitungsteams und der Führung von Bistum und BGV zu stärken, stellten Bischof Dr. Stephan Ackermann und Bereichsleiterin Schabo ein Konzept zur inhaltlich-pastoralen Führung der Leitungsteams vor. „Es geht um einen Austausch, der helfen soll, uns inhaltlich weiterzuentwickeln auf der Linie, die wir uns vorgenommen haben“, erläuterte der Bischof. Beauftragt mit der Führung sind die Bischofsvikare für die Visitationsbezirke, die dabei vom Bereich Seelsorge und Kirchenentwicklung unterstützt werden. Während das sogenannte Führungsteam aus dem Bereich Personal für die Personalführung und die administrativen Belange der Leitungsteams zuständig ist, gehe es bei der inhaltlich-pastoralen Führung um die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der pastoralen Steuerungsprozesse, die den Leitungsteams übertragen sind, erklärte Schabo. Dabei soll den unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Pastoralen Räumen Rechnung getragen werden und der Austausch über die lokalen pastoralen Entwicklungen mit der Bistumsebene gefördert werden. 

Vergewisserung und Information 

Eine Vergewisserung für die Konferenz gab es zum Thema „Bestattungen“. Das seit 2021 bestehende „Rahmenkonzept für den Bestattungsdienst im Bistum Trier“ (Bestattung | Glaube & Seelsorge im Bistum Trier) werde um einen wesentlichen Punkt erweitert, der sich im Zusammenhang mit der Feier der Eucharistie und der Bestattung stellt. Hier soll der Pastorale Raum als „Ebene der konzeptionellen Entwicklung“ helfen, sagte die zuständige Bereichsleiterin Schabo. Jederzeit könne auch die Beratung durch die Fachgruppe „Tod und Trauer“ angefragt werden. Der zuständige Referent Stefan Nober gab einen kurzen Einblick in die geplante Novelle des rheinland-pfälzischen Bestattungsgesetzes. Es gelte, dazu eigene Positionen zu entwickeln, da es die katholische Kirche als eine wichtige Aufgabe ansehe, an einem Rechtsrahmen mitzuwirken, die nicht nur den eigenen Mitgliedern dient, sondern für alle Menschen eine menschenwürdige und hilfreiche Bestattungskultur ermöglicht. 

Bischof Ackermann lädt zur Mitfeier der Chrisammesse am 16. April ein

Christian Heckmann, Bereichsleiter Organisation und Digitalisierung, stellte den Leitungsteams Eckpunkte zur Verwaltungsunterstützung für die Pastoralen Räume vor, die die bisherigen Einzelfallregelungen ablösen wird. Sie soll aufgabenorientiert und bei den Beschäftigungsumfängen anhand von Kennzahlen gestaltet werden, mit stabilen Schnittstellen zu den Fachbereichen im BGV. Ebenso informierte er zum Stand der Dinge bei der Neukonzeption der Schlüsselzuweisungen zur Finanzierung der Pfarreien und Pastoralen Räume: Empfänger der Schlüsselzuweisung wird ab dem Jahr 2026 der Kirchengemeindeverband Pastoraler Raum sein. Die Neuberechnung der Schlüsselzuweisung erfolgt aufgabenorientiert und wird anhand von Faktoren als Schlüsselzuweisung gestaltet. 

Bischof Ackermann dankte am Ende der von Ute Engelskirchen und Alina Hansen (beide Bereich Personal) sowie Frank Kilian (Bereich Organisation und Digitalisierung) moderierten Konferenz allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung aktiv waren und verband mit seiner Einladung zur Chrisammesse am 16. April um 10 Uhr im Trierer Dom eine Ermutigung: „Erinnern wir uns immer wieder daran, dass wir aus dem leben, was uns vom Herrn geschenkt ist.“