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Bischof Ackermann hält Katechesen beim Weltjugendtag in Polen:Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen

Es gelte "ein Zeichen gegen die Fremdenfeindlichkeit zu setzen" betonte Bischof Dr. Stephan Ackermann bei seiner Katechese während des Weltjugendtags in Polen.
Bischof Ackermann bei der Katechese
Datum:
29. Juli 2016
Von:
Bischöfliche Pressestelle
Krakau/Trier – Die Vielfalt der Nationen sei „ein Reichtum“. Und gerade in der heutigen Zeit, die mit sehr viel Hass verbunden sei, gelte es, ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Das sagte Bischof Dr. Stephan Ackermann bei seiner Katechese während des Weltjugendtages in Polen. „Zeichen der Vielfalt“ sei es, wenn junge Menschen beim Weltjugendtag zusammenkommen und ihre vielen Fahnen schwenken. Menschen aus vielen Nationen kämen zusammen, begegneten sich mit Respekt. "Und sie alle sind verbunden in der Gemeinschaft des Glaubens." „Jetzt ist die Zeit der Barmherzigkeit“ und „Gestatten wir der Barmherzigkeit Christi, uns zu berühren“ – so waren die beiden Katechesen des Bischofs beim Weltjugendtag überschrieben. „Es braucht einen langem Atem, bis wir sagen können: Jetzt ist die Zeit der Barmherzigkeit“, führte Ackermann aus. Doch gelte es – trotz aller grauenvollen Meldungen über Gewalt, Hass und Terror – Standhaftigkeit zu zeigen und nicht „mit denselben Waffen zurückzuschlagen.“ Denn „das wird die Welt nicht verändern.“ Dabei sei jeder einzelne in der Lage, ein Zeichen zu setzen. "Die Welt ist offen für Gottes Barmherzigkeit, wenn wir Augen dafür haben." Bis zum 31. Juli sind rund 400 junge Menschen aus dem Bistum Trier beim Weltjugendtag in Krakau. Begleitet werden sie von Bischof Ackermann und Weihbischof Peters. Weitere Informationen unter: www.weltjugendtag-bistum-trier.de oder www.facebook.com/triergoesweltjugendtag. Bilder und alle Berichte aus Krakau auch hier...