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Tesfaye Petros ist missio-Gast im Bistum Trier zum Monat der Weltmission :Berichte vom Schicksal der Menschen in Äthiopien

In diesem Jahr stellt der "Monat der Weltmission" das nordostafrikanische Land Äthiopien in den Blick. Der bistumsweite Auftakt findet mit einem Gottesdienst am 23. September in Bitburg statt.
Datum:
20. Sep. 2018
Von:
Bischöfliche Pressestelle

Trier/Saarbrücken/Koblenz – Die Wiege der Menschheit, Ursprungsland des Kaffees, Heimat der biblischen Königin von Saba, aber auch eines der ärmsten Länder der Erde: Äthiopien ist in diesem Jahr Schwerpunktland im „Monat der Weltmission“ unter dem Motto „Den Menschen Heimat geben“. Jedes Jahr nimmt das internationale katholische Hilfswerk missio ein anderes Land in den Fokus und lädt die Gläubigen ein, sich mit der Lebenssituation der Menschen vor Ort zu beschäftigen. Zudem unterstützt missio mit der Kollekte am Sonntag der Weltmission (28. Oktober) Ausbildung, Seelsorge und Infrastruktur in den rund 1.100 ärmsten Diözesen der Weltkirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Es ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit.

Äthiopien ist mit rund 100 Millionen Menschen nach Nigeria der bevölkerungsreichste Staat des afrikanischen Kontinents und zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Von der in den letzten Jahren wachsenden wirtschaftlichen Entwicklung ist ein Großteil der Bevölkerung abgeschnitten, die meisten Menschen sind bitterarm. Äthiopien kann dabei aber auf eine reiche Kulturgeschichte und auf ein 1.600 Jahre altes christliches Erbe zurückschauen. Wie das Leben der Menschen in dem Vielvölkerstaat aussieht, wird missio-Gast Pfarrer Tesfaye Petros bei verschiedenen Veranstaltungen im Bistum Trier berichten. Petros arbeitet als Generalvikar eines Apostolischen Vikariats in der Region Gambella, im Südwesten des Landes. Das Tiefland dort gehört zu einem der gefährlichsten Malariagebiete, zudem ist die Grenzregion Zufluchtsort für Tausende Flüchtlinge. Mädchen werden früh verheiratet, Frauen sind oft Gewalt ausgesetzt und viele Menschen haben keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, sauberem Trinkwasser oder Schulbildung. Trotzdem sieht Pfarrer Petros Veränderungen, wenn man sich der Menschen annimmt. Von seinem Land und seiner Arbeit wird er bei verschiedenen Terminen berichten: 

Am Sonntag, 23. September um 10 Uhr wird Petros gemeinsam mit missio-Diözesandirektor Ludwig Kuhn den feierlichen diözesanen Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Peter in Bitburg feiern. Am Montag, 24. September berichtet er ab 17.30 Uhr im Haus Fetzenreich in Trier von seiner Arbeit, am Dienstag, 25. September um 19 Uhr im Weltladen Prüm. Im Saarland führt Petros in Klarenthal am Samstag, 22. September nach dem Gottesdienst um 18.30 Uhr auch eine typisch äthiopische Kaffeezeremonie durch, genau wie am Donnerstag, 27. September um 16 Uhr mit anschließendem Gottesdienst in Sankt Wendel.

Ausführliche Informationen zum Monat der Weltmission und zum Beispielland Äthiopien sind unter www.missio-hilft.de/de/aktion/monat-der-weltmission zu finden. Die Termine im Bistum Trier gibt es zum Nachlesen auf den Seiten der Diözesanstelle Weltkirche: www.weltkirche.bistum-trier.de/sonntag-der-weltmission/termine-mit-dem-missio-gast.

(sb)