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Diakone treffen sich im Kloster Maria Laach

35 Ständige Diakone aus dem östlichen Teil des Bistums Trier trafen sich im Kloster Maria Laach zu einem Tag der Begegnung
Die Sprecher des Diakonenkreises Koblenz, Michael Kremer und Sebastian Mählmann hatten die Diakone mit ihren Familien nach Maria Laach eingeladen. Foto: Michael Kremer
Datum:
15. Sep. 2022
Von:
Bischöfliche Pressestelle

Koblenz/Maria Laach – Im Bistum Trier gibt es rund 190 Ständige Diakone, 35 Hauptberufliche und 103 mit Zivilberufen sowie Ruheständler. Viele von ihnen sind verheiratet, haben Kinder und Enkel. Mehrmals im Jahr treffen sie sich, meist in regionalen Gruppen. Anfang September hatten die derzeitigen Sprecher des Diakonenkreises Koblenz, Michael Kremer und Sebastian Mählmann, Diakone aus dem gesamten östlichen Teil des Bistums von Bad Kreuznach bis Betzdorf mit ihren Familien nach Maria Laach eingeladen; der sogenannte Koblenzer Kreis mit etwa 60 Mitgliedern. 35 Personen folgten der Einladung.

Zusammen feierten die Diakone und ihre Familien Gottesdienst mit dem Ordensoberen der Benediktinerabtei Maria Laach, Pater Petrus. Im Anschluss ging es in die renovierte Jesuitenbibliothek der Abtei, wo der Ordensobere die Geschichte der Laacher Mönche Revue passieren ließ. Abteiorganist Gereon Krahforst lud anschließend zu einer Orgelmatinee ein. Am Nachmittag wurden eine allgemeine Klosterführung, Spiele und eine Schnitzeljagd angeboten.

Info:

Diakone arbeiten beispielsweise in sozialen Brennpunkten, sind bei der Caritas als Schuldnerberater tätig, kümmern sich um Obdachlose und geflüchtete Menschen, unterhalten Tafelprojekte, sind in Krankenhäusern und Hospizen tätig, sorgen sich seelsorglich um Gefangene – um nur einige Beispiele zu nennen. Sie dürfen auch Sakramente spenden, etwa Taufen oder Paaren bei der Trauung assistieren. Traditionell engagieren sie sich in der Krankenkommunion oder übernehmen Predigtdienste und Beerdigungen, wobei sie auch Sterbende und trauernde Angehörige und Freunde begleiten. (red)