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Öffentlicher Vortrag beleuchtet die Verbindung zwischen Kaas und Pacelli:Ein Nuntius und sein Berater

„Zeitenwende 1919 – Krisen und Aufbrüche nach dem ersten Weltkrieg“ ist das Thema der Jahrestagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte in Trier.
Pacelli und Kaas in Trier 1927 auf dem Eurener Flugfeld; Quelle: Bistumsarchiv
Datum:
28. März 2019
Von:
Bischöfliche Pressestelle

Trier – Das Jahr 1919 gilt in der historischen Forschung gemeinhin als Einschnitt in der europäischen Geschichte. Unter dem Titel „Zeitenwende 1919 – Krisen und Aufbrüche nach dem ersten Weltkrieg“ greift die Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte das Thema in ihrer 71. Jahrestagung auf. Sie findet vom 25. bis 27. April im Robert-Schuman-Haus in Trier statt.

Das Highlight der ansonsten nicht-öffentlichen Tagung bildet der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Hubert Wolf (Münster) über „Politik für die Kirche, Politik in der Kirche: Ludwig Kaas und Eugenio Pacelli“ am Freitagabend, 26. April um 19.30 Uhr. Der Trierer Kirchenrechtler und Reichstagsabgeordnete der Zentrumspartei Kaas stand lebenslang in enger Verbindung mit dem Apostolischen Nuntius Pacelli, der später als Pius XII in die Geschichtsbücher einging. Im anschließenden Festakt wird Prof. Dr. Winfried Weber, der lange Zeit den Direktorenposten des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums Trier innehatte, mit der Ehrengabe der Gesellschaft ausgezeichnet.

Verantwortet wird die dreitägige Tagung von den sechs Trägerbistümern der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte Trier, Fulda, Erfurt, Limburg, Mainz und Speyer. Die inhaltliche Konzeption und Organisation obliegen dem Präsidenten der Gesellschaft Prof. Dr. Bernhard Schneider und dem Vizepräsidenten Dompropst Werner Rössel (beide Trier).

Rückfragen beantwortet Heike Mockenhaupt-Hardt, Theologische Fakultät Trier, Universitätsring 19, 54296 Trier oder per E-Mail: mockenha@uni-trier.de, Tel.: 0651-201-3530.

(ih)