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Bischof Ackermann bittet um Spenden für MISEREOR:Ein Zeichen für soziale und ökologische Gerechtigkeit

Bischof Ackermann ruft zu Spenden für MISEREOR auf, das Menschen in Ländern unterstützt, die besonders unter dem Klimawandel leiden.
Datum:
2. Apr. 2022
Von:
Bischöfliche Pressestelle

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Steigende Temperaturen, bedrohlich hohe Wasserspiegel, Extremwetterlagen – „Das erleben wir weltweit, auch in Deutschland. Aber manche Länder sind auf geradezu dramatische Weise betroffen“, schreibt der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann. Gemeinsam mit allen deutschen Bischöfen ruft er zu Spenden für das Hilfswerk MISEREOR auf, das Menschen in Ländern unterstützt, die besonders unter dem Klimawandel leiden.

„Dieser Notstand ist menschengemacht“, so Ackermann. Ihn zu überwinden sei eine Frage der Gerechtigkeit. Die MISEREOR-Fastenaktion mache Mut: „Es geht! Gerecht.“ Mit der Unterstützung des kirchlichen Hilfswerks können die Menschen im globalen Süden viel bewegen. Auf den Philippinen und in Bangladesch zeige sich bereits, wie Anpassung an den Klimawandel gelingen kann: Hütten in Armenvierteln, auf deren Dächern und Wänden Pflanzen wachsen, seien besser geschützt gegen Überhitzung. Zugleich trügen die Pflanzen Früchte zur Ernährung der Familien. Und auf gut ausgebauten Rad- und Fußwegen könne die ärmere Bevölkerung Wege zur Schule oder Arbeit klimaschonend, kostengünstig und sicher zurücklegen, erklärt Ackermann in seinem Aufruf. „Setzen wir durch die Fastenaktion ein deutliches Zeichen für soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit.“

Die Kollekte am 5. Fastensonntag, dem 3. April, ist ausschließlich für das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR bestimmt. Der Spendenaufruf der deutschen Bischöfe wurde am Sonntag, dem 27. März, in allen Gottesdiensten und auch am Vorabend verlesen.

(ia)