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Katholische Familienbildungsstätten positionieren sich für die Zukunft:Ein wesentlicher Faktor in den Pfarreien

Die Katholischen Familienbildungsstätten positionieren sich für die Zukunft und wählen auf ihrer Jahres-Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand.
Die Mitglieder der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Katholische Familienbildungsstätten im Bistum Trier präsentieren ihr neues Corporate Design
Datum:
13. Juni 2019
Von:
Bischöfliche Pressestelle

Bistumsweit/Trier – Die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Katholische Familienbildungsstätten im Bistum Trier (DiAG) hat am 12. Juni einen neuen Vorstand gewählt. Weitere Themen auf der Jahres-Mitgliederversammlung waren die aktuelle Programmplanung, die Umsetzung der Bistumssynode, regionale Schwerpunktsetzungen sowie die Präsentation des neuen Corporate Design (Erscheinungsbild) der DiAG.

Iris Emmerich (FBS Mayen), Sprecherin der DiAG, wurde in ihrem Amt bestätigt und bildet ab sofort für die Dauer von vier Jahren gemeinsam mit ihren Kolleginnen Felicitas Flöthner (FBS Koblenz), Anne Schmidt (FBS Neunkirchen) und Brunhilde Steinmetz (FBS Remise Ehrang) sowie Pfarrer Michael Frevel (Geistlicher Beirat) den neuen DiAG-Vorstand.

Die Arbeit der 15 Katholischen Familienbildungsstätten (FBS) im Bistum Trier ist ebenso vielseitig wie die Sozialräume, in denen sie sich abspielt. Schwerpunkte sind Angebote an Schulen und Kitas, beispielsweise in Form von Sprachförderung, Hilfe bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Projekte für sozial Benachteiligte, Integrationsförderung und generationenübergreifende Arbeit wie das Projekt „Leihgroßeltern“ der FBS Saarbrücken. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit den Pfarreien vor Ort. Die Familienbildungsstätten unterstützen beispielsweise bei der Trauerarbeit, bei der Förderung des interreligiösen Dialogs und bei der Sakramenten-Vorbereitung. Dort füllen sie mitunter wichtige Leerstellen – wenn es etwa darum geht, Paare vor der eigentlichen Taufvorbereitung zu beraten. Brunhilde Werner von der FBS Trier nennt ein konkretes Beispiel: „Wir bieten ein unverbindliches Gespräch mit Eltern v o r der Taufe. Da kann es schlicht darum gehen, ob die Eltern ihr Kind überhaupt taufen lassen möchte. Bei uns haben sie den Raum und die Möglichkeit, Fragen und Bedenken völlig ohne Druck zu besprechen.“

Der neue Vorstand der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Katholische Bildungsstätten im Bistum Trier: Iris Emmerich, Felicitas Flöthner, Anne Schmidt, Brunhilde Steinmetz und Pfarrer Michael Frevel. (v.l.n.r.)

Wie sich die FBS in den Pfarreien der Zukunft verorten, die im Bistum Trier ab 2020 sukzessive errichtet werden, diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter mit Domvikar Dr. Hans Günther Ullrich, Mechthild Schabo, Direktorin des Zentralbereichs Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat, und Thomas Berenz, dem Leiter des Arbeitsbereich Erwachsenen- und Familienbildung. Die Umsetzung der Synodenergebnisse bedeute eine grundlegende Veränderung der gesamten Gestalt kirchlichen Lebens, so Ullrich. „Und das, was die Synode vorgibt, leisten die FBS bereits seit Jahren“, ergänzte Berenz. Schabo betonte dabei den gemeinsamen Auftrag: „Es geht darum, den Glauben zu kommunizieren – jeder auf seine Art – sich zu vernetzen und genau hinzuschauen, wie sich die Situation von Familien vor Ort genau darstellt.“ Alle Anwesenden waren sich einig, dass die FBS als Orte von Kirche wahrgenommen werden und „ein wesentlicher Faktor in den Pfarreien der Zukunft“ sind, so Paul Meyer von der FBS Andernach. Pfarrer Peter Dörrenbächer (FBS Bad-Neuenahr-Ahrweiler) gab zu bedenken, dass neben der inhaltlichen auch die personelle und finanzielle Struktur möglichst schnell geklärt sein muss, um die professionelle Arbeit der FBS dauerhaft sicherzustellen und auch die Qualifizierung von Ehrenamtlichen weiterhin zu gewährleisten.

Nähere Informationen gibt es unter www.katholische-familienbildungsstaetten.de

(ih)