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Junge Projektband begleitet Pilger aus Bistum Trier zum Weltjugendtag :Mit Trompete und Geige nach Polen

Sechs junge Leute haben für die musikalische Begleitung der Pilger aus dem Bistum Trier zum Weltjugendtag nach Polen eine Projektband gegründet und sind jetzt in Polen dabei.
v.l.n.r. Andreas, Angela, Nikhil, Sebastian, Mirko und Tabea
Datum:
20. Juli 2016
Von:
Bischöfliche Pressestelle

Oppeln/Kobern-Gondorf/Friedrichsthal – Die Notenblätter flattern. Ein Saxophon erklingt, eine Geige und zwei Trompeten. Dazu Klaviertöne, Gitarre und Gesang. „Ich lobe meinen Gott“, ertönt es am Neisser Stausee in Polen. Sechs junge Leute haben für die musikalische Begleitung der Pilger aus dem Bistum Trier zum Weltjugendtag nach Polen eine Projektband gegründet. Sie spielen bei Gottesdiensten – wie am See – und geistlichen Impulsen. „Und ich kann mir vorstellen, auch meiner Gastfamilie einmal etwas vorzuspielen“, sagt Tabea Adams (17) aus Mertloch. Rund 150 junge Leute sind mit dem Bistum am 17. Juli nach Polen aufgebrochen. Weitere 250 Pilger kommen ab dem 25. Juli dazu.

Andreas (18, Trompete) und Sebastian (17, Saxophon) Schwunn aus Kobern-Gondorf begleiten in ihrer Heimatpfarrei schon manchmal den einen oder anderen Gottesdienst. Und „Spielen in der Gruppe macht Spaß“, sagt Sebastian. Daher haben die Brüder auch nicht lange überlegt, ob sie sich für die Projektband zum Weltjugendtag in Polen melden. Angela Pinger (19) aus Polch spielt seit zwölf Jahren Geige. Für sie ist es neu, in einer Gruppe zu spielen. „Aber ich wollte schon immer einmal zum Weltjugendtag“, sagt die junge Frau. Sie freut sich darauf, dort den Glauben mit anderen jungen Menschen zu teilen. Und ihre Geigenfähigkeiten miteinzubringen, sei dann auch noch etwas Besonderes.

Mit im Projektchor ist auch Mirko Noga (19) aus Alsbach. Seit elf Jahren ist die Trompete sein Instrument, erklärt er. Dass er sie nun beim Weltjugendtag dabei hat, das sei eine „Spontan-Sache“ gewesen. Seine Freundin machte ihn auf das katholische Großereignis aufmerksam. „Und ich wollte sehen, wie andere Leute Glauben und die Gemeinschaft erfahren.“ Tabea spielt seit neun Jahren Gitarre und singt. Mit ihrer Schwester hat sie auch schon den einen oder anderen Familiengottesdienst oder Firmungen musikalisch begleitet. „Das macht Spaß.“ Zusammengeführt hat die Jugendlichen Nikhil Schmidt (28) aus Friedrichsthal. Für den Weltjugendtag ist der pädagogische Referent der Fachstelle Jugend in Saarbrücken für die musikalische Koordination zuständig. Er suchte nach jungen Leuten, die bereit waren, mit ihren Instrumenten zum Weltjugendtag zu fahren. Er selbst wollte das Klavier übernehmen. „Und so konnte ich das Angenehme, die Musik, auch noch mit dem Nützlichen verbinden.“

Die Noten hat Nikhil verschickt; so konnten die jungen Leute schon im Voraus proben – allerdings nicht zusammen. Mit ihren Instrumenten standen sie sich erst in Polen gegenüber und studierten dann mehrere Stunden lang die Lieder ein. Es habe schnell harmoniert, erklären die jungen Musiker. Und so ist es möglich, dass der Weltjugendtag zwar das erste, aber nicht das letzte Mal sein wird, bei dem sie gemeinsam auftreten. „Wir sind Freunde geworden“, sagt Tabea und die anderen stimmen zu. Und Nikhil sagt: „Wir finden sicher einen neuen Auftrittstermin“.

Vom 17. Juli bis 1. August sind die jungen Menschen aus dem Bistum Trier unterwegs in Polen. Sie werden Tage der Begegnung in Gastfamilien in Oppeln erleben, nach Auschwitz reisen und beim eigentlichen Weltjugendtag vom 25. bis 31. Juli in Krakau mit rund zwei Millionen jungen Leuten aus aller Welt ihren Glauben leben – und Gottesdienst mit Papst Franziskus feiern. Weitere Informationen: www.weltjugendtag-bistum-trier.de oder www.facebook.com/triergoesweltjugendtag.
Hashtag: #wjttrier; Bilder aus Neisse / Nysa (19. Juli)