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Bonifatiuswerk unterstützt zwei Aktionen rund um den Heiligen Nikolaus :Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit

Das Bonifatiuswerk unterstützt im Bistum Trier zwei Aktionen rund um den Heiligen Nikolaus.
Maite Kelly und Monsignore Georg Austen präsentieren das Logo zur Nikolausinitiative des Bonifatiuswerkes. Foto: Theresa Meier
Datum:
6. Dez. 2020
Von:
Bischöfliche Pressestelle

Trier/Neuwied – Sein „Tat-Ort“: Immer da, wo Hilfe gebraucht wurde. Sein Profil: Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit. Der Heilige Nikolaus, Bischof von Myra, ist einer der beliebtesten Heiligen. Auch heute noch folgen Menschen seinem Vorbild und schaffen am Nikolaustag, dem 6. Dezember, durch ehrenamtliches und solidarisches Engagement Orte guter Taten: So etwa die katholische Seelsorge an den Vereinigten Hospitien in Trier oder die katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Kirchengemeinde St. Mattias in Kooperation mit der Kolpingsfamilie in Neuwied. Unterstützt werden sie in ihrem Engagement vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, das mit seiner bundesweiten Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ kirchliche Gruppen, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen und Gemeinden dazu aufgerufen hatte, solche Orte zu schaffen. Aktuell werden 62 Initiativen mit jeweils bis zu 500 Euro gefördert.

Die Aktion der katholischen Seelsorge an den Vereinigten Hospitien in Trier steht unter dem Thema „Tat.Ort.Nikolaus – Der Nikolaus kommt über den Bildschirm“. Seelsorgerin Doris Hormesch, eine der Projektinitiatorinnen, beschreibt die Idee: „Aus unserer hauseigenen Kapelle haben wir die Möglichkeit, über die Fernsehbildschirme alle unsere Einrichtungen zu erreichen. Am Nachmittag des 6. Dezember werden wir den heiligen Nikolaus über den Bildschirm zu den Menschen ins Zimmer bringen. Die Bewohner hören an dem Nachmittag Legenden und Lieder des Heiligen und werden aufgefordert, die Karte des heiligen Nikolaus weiter zu verschenken.“ Ziel sei es, den Menschen auch in dieser Zeit der Einschränkungen einen schönen Nikolaustag zu bereiten und ihnen den Heiligen näher zu bringen.

 In Neuwied verkaufen normalerweise die katholischen Sozialverbände Waren auf dem Weihnachtsmarkt und sammeln so Spenden für die Obdachlosenhilfe der Caritas. Da die Weihnachtsmärkte aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, wird nun der Nikolaus in der Pfarreiengemeinschaft Neuwied die Kinder und Altenheime besuchen, ihnen eine Freude machen, und gleichzeitig Spenden für Obdachlose sammeln. Getragen wird die Aktion von der katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), der Kirchengemeinde St. Mattias und der Kolpingsfamilie. „Wir wollen mit dem ‚Nikolaus unterwegs‘ ein Zeichen christlicher Nächstenliebe setzen. Familien können sich anmelden und werden vor der Tür besucht. Dabei können die Kinder dann ein Bild oder einen Brief übergeben, die später in der Kirche aufgehängt werden“, beschreibt Monika Hommer, eine der Projektinitiatoren, die Aktionsidee.

 „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Anderen im Blick zu behalten. Deswegen wollen wir ehrenamtlich Mitwirkenden den Rücken stärken, denn ohne ihr selbstloses Engagement ist der Einsatz für den Nächsten nicht möglich“, sagt Sängerin und Projekt-Patin Maite Kelly. Auch für den Generalsekretär des Bonifatiuswerks, Monsignore Georg Austen, ist die Botschaft klar: „Füreinander da sein und so zu handeln, wie es der heilige Nikolaus getan hat – dieses Verhalten zeigt, dass der Heilige als ‚Superspreader‘ der guten Taten nicht aus der Mode gekommen ist. Denn all diese Initiativen stecken an – mit hoffnungsvollen Lichtblicken jetzt und für die kommende Zeit.“ Mehr Informationen gibt es unter: www.weihnachtsmannfreie-zone.de.

(sb/red)