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Seit 25 Jahren SkF-Haus in der Rosenstraße:Wohnen und Hilfe für Frauen

Das 25-jährige Bestehen seines Frauen-Wohnhauses in der Saarbrücker Rosenstraße hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) am 16. September gefeiert.
vlnr: Barbara Klein (Leiterin der Einrichtung), Andrea Wolter (Geschäftsführerin), Nadine Schön (MdB), Gaby Schäfer (SkF-Vorsitzende)
Datum:
22. Sep. 2016
Von:
Bischöfliche Pressestelle
Saarbrücken – Das 25-jährige Bestehen seines Frauen-Wohnhauses in der Saarbrücker Rosenstraße hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) am 16. September gefeiert. In der Rosenstraße bietet der SkF - in einem nur von Frauen bewohnten Haus - in Not geratenen oder psychisch erkrankten Frauen Wohnung und Unterstützung. Vor 25 Jahren hatte der SkF das Haus in der Rosenstraße erworben, um Wohnraum anbieten zu können für Frauen, die aus seiner stationären Notaufnahmeeinrichtung „Elisabeth-Zillken-Haus“ kamen und weiterhin eine geschützte Umgebung und Nachbetreuung benötigten. Seit vier Jahren gibt es im „Elisabeth-Zillken-Haus“ den Fachdienst „Ambulant betreutes Wohnen“ für psychisch kranke Frauen und Frauen mit besonderen Schwierigkeiten. Diese betreuten Frauen wohnen entweder in Wohngemeinschaften in der Rosenstraße oder in anderen Wohnungen in der Stadt, informierte Barbara Klein, die Leiterin der Einrichtung. Das Haus in der Rosenstraße wurde anfangs ehrenamtlich geführt, erinnerte Gaby Schäfer, Vorsitzende des SkF Saarbrücken, zum kleinen Jubiläums-Fest. Damals habe es noch keine Angebote für „Frauen am Rande der Gesellschaft“ gegeben. Heute biete das Haus elf Frauen in vier Wohnungen eine Heimat. Nach einer anfänglichen intensiven Betreuungszeit finden sie hier ein ambulantes Hilfeangebot zu festen Zeiten. Nadine Schön, MdB, Schirmherrin der Jubiläumsfeier betonte die Notwendigkeit solcher Angebote für Frauen und überreichte eine Spende zur Finanzierung der engagierten Arbeit der Ambulanten Hilfe für die betroffenen Frauen. hgs